A tribute to art, experimental and perforiming arts music

Experimental art music

Infracom

 

infracom

Liebhaber der elektronischen Musik werden bei Infracom fündig. Das Frankfurter Label publiziert seit fast 20 Jahren elektronische Musik. Die Geschichte der elektronischen Musik beginnt jedoch viel früher. Das Frankfurter Nachtleben war in den 80er Jahren geprägt von hypnotisch-harten Techno und glamourösen House. Abseits der populären Clubs gab es aber viele informelle Partys, vor allem an ungewöhnlichen Orten, die außergewöhnliche Sounds der elektronischen Musik boten.

Namé Vaughn war damals ein visionärer DJ und wichtiger Impulsgeber für den Veranstalter “Die Hybriden”. Namé Vaughn hat sich in der Szene vor allem durch Partys an bizarren Orten wie Rohbauten oder im Inneren von Brücken einen Namen geschaffen. Vaughn legte eine sehr spannende und außergewöhnliche Musik auf. In den 90er Jahren entwickelte Vaughn mit seinem Partner Jan Hagenkötter das Infracom-Konzept.

Die Beiden wollten mit unabhängigen Strukturen neue Musik vorstellen. Bei den Künstlern legten sie vor allem Wert auf ein besonderes Profil. Das Duo führte Produktionen mit internationalen Künstlern wie Mo Mo oder der amerikanischen Soul-Sängern Jhelisa durch. Dass eine Internetpräsenz auch in diesem Bereich wichtig ist, zeigt sich an Firmennamen Infra“com”. Da es zu der Zeit nicht viele Medien zum Verbreiten der Musik gab, mussten sie dies selbst in die Hand nehmen. So förderten Vaughn und Hagenkötter den Aufbau des Senders Radio X, der sich schließlich zum Sprachrohr der Szene entwickelte.

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