A tribute to art, experimental and perforiming arts music

Experimental art music

Kunst und Musik von Conrad Schnitzler

Anfang der 60er Jahre traf Conrad Schnitzler Josef Beuys in Düsseldorf, der zum damaligen Zeitpunkt als Professor der Monumental-Skulptur startete. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Schnitzler auf einem Schiff, wo er für das Reparieren des Schiffsmotors zuständig war. Nach 2 Jahren an der Kunstakademie in Düsseldorf lies Schnitzler das Studium der Kunst sausen, reiste für einige Jahre und stellte Metallskulpturen her. Unter seinen Werken findet man abstrakt-minimalistische Klangskulpturen, Proto-Industrial sowie Disco-artige Beatskizzen. Das Foto zeigt Schnitzler zu seinen als Zeiten als Aktionskünstler.

Kunst und Musik von Conrad Schnitzler

Was Musik betrifft, hatte Schnitzler eine sehr radikale Vorstellung von Geräuschen. Dies lässt sich auf den Einfluss von Beuys und seiner Zeit als Mechaniker in Fabriken und Maschinenräumen zurückführen. Während seiner Zeit als Mechaniker auf einem Schiff hörte er nachts Musik im Radio und stellte so eine Verbindung zwischen der gehörten Musik und den Geräuschen des Schiffsmotors her. Die Geräusche, mit denen Schnitzler Musik herstellt, erinnern oft an solche Fabriksgeräusche bzw. Geräusche aus Maschinenräumen.

In den frühen 70er Jahren legt sich Schnitzler den neu erschienen Synthesizer EMS Synthi A zu und veröffentlicht Alben, die nach Farben benannt waren. Das erste Album „Schwarz“ wurde im Jahr 1971 veröffentlicht und wird of irrtümlicherweise „Eruption“ betitelt. Das Album „Schwarz“ besteht aus Aufnahmen von Kluster. 1973 folgt das Album „Rot“, 1974 „Grün“ und schließlich 1981 „Gelb“.

Den Höhepunkt seiner Solokarriere erreichte Schnitzler wohl mit dem Album „Con“, dass von Peter Baumann 1978 veröffentlicht wurde. Dieses Album, auch bekannt als „Ballet Satique“ wird von vielen Kritikern als zeitloses und modernes Werk der elektronischen Musik bezeichnet.
Weitere nennenswerte Alben sind „Consequenz“ und „Con 3“. Die Stücke dieser Alben dauern verglichen zu den anderen Werken wesentlich kürzer, nämlich um die 4 Minuten.

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