A tribute to art, experimental and perforiming arts music

Experimental art music

Tangerine Dream

Gepostet von am 01/11/2015

1043017Einige der bahnbrechendsten Bands auf dem Gebiet der elektronischen Musik kamen aus Deutschland, man denke nur an Kraftwerk oder auch Tangerine Dream. Ihre Musik hat Bands und Künstler auf der ganzen Welt beeinflusst. Auch populäre Musiker wie beispielsweise Steven Wilson
beziehen sich bei Ihren Songs auf die Musik von Pionieren wie Tangerine Dream.

Von 1969 bis 1971 war auch Conrad Schnitzler Mitglied der deutschen Elektro-Band. Schnitzer stieß damit zwei Jahre nach der Gründung zu der Band um die Musiker Edgar Froese und Klaus Schulze. Zusammen mit Volker Hombach, Lanse Hapshash, Kurt Herkenberg entstand die Musik die später unter dem Titel Electronic Meditation herauskam.

Schnitzler verließ die Gruppe ebenso wie Schulze kurz darauf wieder. Dennoch entwickelte sich Tangerine Dream in den Jahren danach zu einer der einflussreichsten Musikformationen der Welt, die heute auf einer Stufe mit Künstlern wie Frank Zappa steht und Bands wie Pink Floyd und andere Progressive Rock Bands beeinflusste.

Zwar wird die Musik von Tangerine Dream häufig unter dem Label New Age eingeordnet (in dieser Kategorie erhielt die Band sogar eine Grammy Nominierung) jedoch steht ihre Musik oft zwischen verschiedenen Genres wie Progressive Rock, Ambient oder Symphonic Rock.

Die Band setzte ihr musikalisches Engagement bis in die Gegenwart fort auch wenn der Kopf der Band Edgar Froese in diesem Jahr verstarb. Tangerine Dream ist heute vielleicht nicht mehr so innovativ und einflussreich wie in der Vergangenheit. Jedoch lohnt es sich noch immer die Alben der Band zu entdecken.

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Experimentelle Musik aus Österreich

Gepostet von am 15/01/2015

Österreich hat sich vor allem durch Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Strauß in der klassischen Musik einen Namen verschafft. Die elektronische Musikszene ist in Österreich eher klein, spielt aber durchaus eine bedeutende Rolle. Seit dem Jahr 1958 wurde das Interesse in Österreich an elektronischer Musik geweckt und ist seitdem aus der Musikszene nicht mehr wegzudenken. Die Zentren für elektronische Musik befinden sich heute vor allem in Graz und Wien. Die Musikszene ist bis heute recht aktiv und es gibt einige Komponisten, die sich in der Szene einen Namen verschafft haben. Früher waren Komponisten oft an elektronische Musikstudios gebunden, der Laptop und verschiedene Programme, führen dazu, dass oft Studios nicht mehr notwendig sind. Musiker / Komponisten, wie einst Konrad Schnitzler, treten oft an kleinen Veranstaltungsorten auf. VELAK-Gala ist beispielsweise ein Zusammenschluss von ehemaligen Studierenden, die regelmäßig Konzerte der elektroakustischen oder experimentellen Musik veranstalten.

Thomas Gorbach hat sich in Österreich und im deutschsprachigen Raum mit seinem Electroacoustic Project einen Namen geschaffen. In dem Video wird sein Werk präsentiert.

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Kunst und Musik von Conrad Schnitzler

Gepostet von am 25/08/2014

Anfang der 60er Jahre traf Conrad Schnitzler Josef Beuys in Düsseldorf, der zum damaligen Zeitpunkt als Professor der Monumental-Skulptur startete. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Schnitzler auf einem Schiff, wo er für das Reparieren des Schiffsmotors zuständig war. Nach 2 Jahren an der Kunstakademie in Düsseldorf lies Schnitzler das Studium der Kunst sausen, reiste für einige Jahre und stellte Metallskulpturen her. Unter seinen Werken findet man abstrakt-minimalistische Klangskulpturen, Proto-Industrial sowie Disco-artige Beatskizzen. Das Foto zeigt Schnitzler zu seinen als Zeiten als Aktionskünstler.

Kunst und Musik von Conrad Schnitzler

Was Musik betrifft, hatte Schnitzler eine sehr radikale Vorstellung von Geräuschen. Dies lässt sich auf den Einfluss von Beuys und seiner Zeit als Mechaniker in Fabriken und Maschinenräumen zurückführen. Während seiner Zeit als Mechaniker auf einem Schiff hörte er nachts Musik im Radio und stellte so eine Verbindung zwischen der gehörten Musik und den Geräuschen des Schiffsmotors her. Die Geräusche, mit denen Schnitzler Musik herstellt, erinnern oft an solche Fabriksgeräusche bzw. Geräusche aus Maschinenräumen.

In den frühen 70er Jahren legt sich Schnitzler den neu erschienen Synthesizer EMS Synthi A zu und veröffentlicht Alben, die nach Farben benannt waren. Das erste Album „Schwarz“ wurde im Jahr 1971 veröffentlicht und wird of irrtümlicherweise „Eruption“ betitelt. Das Album „Schwarz“ besteht aus Aufnahmen von Kluster. 1973 folgt das Album „Rot“, 1974 „Grün“ und schließlich 1981 „Gelb“.

Den Höhepunkt seiner Solokarriere erreichte Schnitzler wohl mit dem Album „Con“, dass von Peter Baumann 1978 veröffentlicht wurde. Dieses Album, auch bekannt als „Ballet Satique“ wird von vielen Kritikern als zeitloses und modernes Werk der elektronischen Musik bezeichnet.
Weitere nennenswerte Alben sind „Consequenz“ und „Con 3“. Die Stücke dieser Alben dauern verglichen zu den anderen Werken wesentlich kürzer, nämlich um die 4 Minuten.

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