A tribute to art, experimental and perforiming arts music

Experimental art music

Über experimentelle, elektronische Musik und Conrad Schnitzler

Conrad Schnitzler hat die experimentelle, elektronische Musikszene deutlich geprägt. Seine Interpretation von Musik sowie seine Werke haben sich deutlich von den bis dahin populären Musikrichtungen abgehoben. Was bedeutet experimentelle Musik eigentlich?
Als experimentelle Musik bezeichnet man eine Musikrichtung, die sich von der breiten Masse so sehr abhebt, dass Sie als experimentell beschrieben wird. Charakteristisch für die experimentelle Musik ist die Verwendung von eigenartigen Musikinstrumenten, die entweder selbst konstruiert wurden oder total neu sind. Der experimentelle Eindruck kann sich aber auch auf den Aufbau des Werkes, die verwendete Tonsprache oder die Art der Ausführung beziehen. Oft wird experimentelle Musik auch mit dem Begriff Zufall in Verbindung gebracht. Beim Entstehen oder bei der Realisation gibt es immer ein Risiko oder eine gewisse Unsicherheit über das Ergebnis des Zusammenspiels. Dieses Risiko ist bei der experimentellen Musik jedoch durchaus erwünscht.
Elektronische Musik wird durch elektronische Klangerzeuger erstellt. Vor allem in den 80er Jahren hatte die elektronische Musik durch die erhöhte Verfügbarkeit von Synthesizern ihren Aufschwung. Zu den Ikonen der elektronischen Musik zählt unter anderem Tangerine Dream. Conrad Schnitzler war Teil dieser Gruppe. Die Rolle, die Schnitzler in dieser Gruppe hatte, war es, etwas total anderes als Rockmusik zu produzieren. Die Musik von Tangerine Dream besteht meist aus sphärischen, hypnotisierenden Klängen.
Das Album „Electronic Meditation“ ist das einzige Album, in dem Conrad Schnitzler, Klaus Schulze und Edgar Froese als Tangerine Dream zusammenarbeiteten.

In diesem Album kommen neben konventionellen Instrumenten wie Gitarre, Orgel, Schlagzeug und Cello auch selbst hergestellte elektronische Geräte zum Einsatz. Auch Geräusche von zerbrochenem Glas oder brennendem Pergament wurden eingesetzt. Nachdem das Album veröffentlicht wurde, verlies Conrad Schnitzler jedoch die Band.
Conrad Schnitzler hatte schon immer einen sehr radikalen und skulpturalen Denkansatz was was Töne betrifft. Ihn faszinierten vor allem Töne aus Maschinenräumen oder Fabriken. Seine Tätigkeit als Schiffsmechaniker hatte durchaus Einfluss auf seine Musik. Er versuchte die Töne, die er auf dem Schiff hörte, auch in seiner Musik zum Ausdruck zu bringen und liebte es Musik zu prodzieren, die von allen Seiten kam.

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